- Grundlagen
- Was ist Outsourcing
- Vorteile
- Nachteile
- Einsparungspotenzial
Was ist eigentlich Outsourcing?
Der Begriff Outsourcing stellt eigentlich ein Kunstwort dar, das aus dem Englischen stammt: Hier wurden die drei Begriffe „outside“, „resource“ und „using“ zum Outsourcing zusammengefasst. Auf Deutsch bedeutet das Ganze so viel wie „die Auslagerung einzelner Aufgaben“. Dabei werden externe Mitarbeiter oder Unternehmen beauftragt, Arbeiten durchzuführen, die nicht mit den Kernkompetenzen des Auftraggebers einhergehen. Das heißt, der Handwerksmeister, der Mitarbeiter beschäftigt, lässt die Lohnabrechnung von einem dritten Unternehmen durchführen. Somit kann er sich wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und muss sich am Abend nicht mit den bürokratischen Belangen des Unternehmens beschäftigen.
Entwicklung
Outsourcing selbst gibt es bereits seit den 1950er Jahren. Langsam aber sicher wurde diese Form der Nutzung externer Dienstleister immer beliebter. Kritiker stehen dem Outsourcing allerdings mit gemischten Gefühlen gegenüber: Für sie stellt es eine gängige Praxis dar, die vor allem Arbeitsplätze vernichtet. Deshalb wurde das Wort Outsourcing im Jahre 1996 auch auf den dritten Platz bei der Wahl zum „Unwort des Jahres" gewählt. Dennoch kann Outsourcing durchaus einige Vorteile mit sich bringen.
Outsourcing – Die Entscheidung
Die Entscheidung für oder gegen das Outsourcing muss immer individuell getroffen werden. Allerdings dürfen dabei die Belange des Unternehmens selbst nicht aus den Augen verloren werden. Denn Outsourcing bringt sicher zahlreiche Möglichkeiten der Einsparung mit sich, kann aber das Betriebsklima mitunter auch deutlich verschlechtern. Sehen Mitarbeiter den Outsourcing-Partner als Konkurrenten und nicht als Partner an, kann sich dies negativ zu Lasten des Unternehmens auswirken.
Ebenfalls muss im Einzelfall die Frage gestellt werden, welche Teilbereiche überhaupt an externe Mitarbeiter oder Unternehmen vergeben werden können. Das Know-how, das ein Unternehmen mit dem Outsourcing abgibt, ist nicht zu unterschätzen. Teilbereiche und Aufgaben, die unmittelbar für die Weiterentwicklung des Unternehmens von Bedeutung sind, sollten deshalb nicht an externe Dienstleister vergeben werden.