- Grundlagen
- Was ist Outsourcing
- Vorteile
- Nachteile
- Einsparungspotenzial
Was ist Outtasking?
Das Outsourcing bietet verschiedene Unterformen, zu denen auch das Outtasking zählt. Dieser Begriff wurde in Anlehnung an das Outsourcing geprägt. Allerdings steht „Task" für Aufgaben. Das heißt, beim Outtasking werden lediglich einzelne Teilaufgaben aus dem Unternehmen ausgelagert und nicht ganze Unternehmensbereiche.
Der Unterschied zeigt sich am folgenden Beispiel deutlich: Betreibt ein Unternehmen Outsourcing, wird es vermutlich die gesamte IT-Technologie an einen externen Dienstleister vergeben; beim Outtasking hingegen werden nur Teilbereiche, wie etwa das Callcenter ausgelagert. Somit behält das Unternehmen die volle Kontrolle und es wandert weniger Know-how ab.
Die Vorteile beim Outtasking
Im Gegensatz zum Outsourcing kann das Outtasking einige Vorteile bieten: Wie bereits erwähnt, werden die Unternehmen, welche einzelne (Teil-)Aufgaben auslagern, trotzdem die volle Kontrolle behalten. Sie bewahren damit einen besseren Überblick und sind weniger abhängig von den Dienstleistern, als dies beim Outsourcing der Fall ist.
Große Unternehmensbereiche werden in einzelne Teilaufgaben untergliedert, die dann wiederum ausgelagert werden können. Erstmals wird also vor dem Outtasking der Ablauf komplexer Aufgaben vollständig beleuchtet und in mehrere Teilschritte untergliedert. Somit entsteht eine völlig neue Sicht der Dinge, die wiederum für einen besseren Überblick sorgt.
Die Unternehmen, die Outtasking betreiben, nehmen sogenannte Managed Services in Anspruch. Dabei können die Teilaufgaben an spezialisierte Unternehmen vergeben werden, die sich bestens in ihrem Gebiet auskennen. So entsteht mehr Sicherheit, da der Spezialist sein Aufgabengebiet besser kennt, als jemand, der viele verschiedene Leistungen anbietet, sich aber in keiner wirklich gut auskennt.
Die Trends in der Praxis
Die Ansicht, dass Experten auf einem Fachgebiet im Outtasking eine deutliche Steigerung der Effizienz ermöglichen, hat sich mittlerweile auch bei den Unternehmen durchgesetzt. So geht der Trend dahin, dass immer mehr Verträge mit einzelnen Unternehmen für das Outtasking geschlossen werden. Das bedeutet von einer Gesamtaufgabe, die sich in fünf Teilaufgaben gliedern lässt, bleiben zwei Teilaufgaben im Unternehmen.
Die restlichen drei Aufgaben werden an drei verschiedene Fremdfirmen vergeben. Dabei handelt es sich immer um Experten des jeweiligen Fachs. Durch das vorhandene Know-how können diese die Leistungen mitunter günstiger anbieten und das Unternehmen profitiert von den deutlichen Einsparungen.