- Grundlagen
- Was ist Outsourcing
- Vorteile
- Nachteile
- Einsparungspotenzial
Weitere Outsourcing-Formen
Neben den bisher vorgestellten Formen des Outsourcings gibt es natürlich noch zahllose weitere Möglichkeiten, die hier kurz dargestellt werden sollen. Allerdings können nicht alle Formen des Outsourcings auf alle Unternehmen gleichermaßen angewendet werden. Dessen sollten sich die Unternehmen stets bewusst sein.
Transitional Outsourcing
Soll ein Technologiewechsel bei einem Unternehmen durchgeführt werden, so wird oft ein Transitional Outsourcing entstehen. Dabei werden die betreffenden Prozesse an einen Dienstleister ausgelagert, der nicht nur Kompetenzen in der aktuell verwendeten Technologie aufweist, sondern genauso in der Technologie, die als Ziel erklärt wurde.
Comprehensive Outsourcing
Das Comprehensive Outsourcing, häufig auch als Complete Outsourcing bezeichnet, kommt ebenfalls immer häufiger zur Anwendung: Hier werden vollständige Unternehmensbereiche, wie etwa die EDV, ausgelagert. Dabei werden meist Mehr-Jahres-Verträge ausgehandelt. Neben den „Assets", die an das dienstleistende Unternehmen ausgelagert werden, wechselt oftmals auch die Belegschaft zu diesem.
Application Service Providing (ASP)
Bei dieser Form des Outsourcings wird vor allem auf die Server-Based-Computing-Technik gesetzt. Die E-Mails, ebenso wie ein CRM-System und andere Applikationen werden dem Unternehmen von einem Dienstleister zur Verfügung gestellt. Der Dienstleister übernimmt ebenfalls die Datensicherung aller relevanten Daten.
Knowledge Process Outsourcing
Dabei werden sehr arbeitsintensive und aufwendige Unternehmensprozesse ausgegliedert. Der Dienstleister beschäftigt fachlich versierte Mitarbeiter, sodass die Unternehmen stets auf der sicheren Seite sind. Typische Beispiele dafür sind die Auslagerung juristischer Dienstleistungen oder von Marktforschungsdienstleistungen.
Next Generation Outsourcing
Bei dieser Form des Outsourcings kommt es vor allem auf die Trennung zwischen Geschäftsprozessen von Fachbereichen und deren IT-Unterstützung an. Es wird nicht mehr länger auf die Dienstleistung im IT als Schnittstelle zwischen IT-Abteilung und Dienstleister gesetzt. Vielmehr befindet sich die Schnittstelle zwischen dem IT-Lieferanten und dem Fachbereich. Aufgabe des Lieferanten ist es, Produkte zu entwickeln, die den Fachbereich in der Umsetzung seiner Aufgaben unterstützen.